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Hypnose

Als Hypnose bezeichnet man dabei
eigentlich das Verfahren, das zum Erreichen der so genannten
"hypnotischen Trance" eingesetzt wird. In der Praxis werden die Begriffe
Hypnose und hypnotische Trance aber sehr oft synonym verwendet.
In der hypnotischen Trance verändern sich verschiedene
Körperfunktionen. So verlangsamt sich zum Beispiel meist der Herzschlag,
der Blutdruck sinkt und die Atmung wird ruhiger. Die Durchblutung der
Haut wird besser und der Verdauungstrakt entkrampft sich. Die Muskulatur
entspannt sich nahezu vollkommen. Diese und andere körperlichen
Phänomene (Aufstellung siehe weiter unten) sind auch dafür
verantwortlich, dass die Trance in der Regel als sehr angenehm empfunden
wird und ein positives Körpergefühl hinterlässt.
Textquelle: Dr. Tobias Conrad
Die hypnotische Trance ist ein ganz natürlicher Zustand.
Und jeder von uns erlebt ihn sicherlich mehrfach am Tag. Sei es, dass
wir in die Ferne starrend unseren Tagträumen nachhängen oder gebannt
einem Film folgend, völlig abwesend zu sein scheinen. Aber auch andere
Situationen in denen wir quasi von selbst einen Zustand der hypnotischen
Trance erleben, dürften dem einen oder anderen bekannt vorkommen:
vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie Sie als Jugendlicher
gebannt ins Lagerfeuer gestarrt haben und unter dem Knistern der Feuers
gedanklich abgeschweift sind. Wenn Sie bei diesem Beispiel jetzt in
Gedanken in Ihre Jugend zurückgehen und sogar den Geruch des Lagerfeuers
in der Nase haben, dann hat es sie gleich schon wieder erwischt - Sie
sind dem hypnotischen Zustand schon sehr nahe. Oder uns fällt wieder
ein, wie wir im letzten Urlaub am Meer abends am Strand gesessen haben
und unter dem gleichmäßigen Rauschen des Meeres über uns und unser Leben
nachgedacht haben. Und je länger wir da saßen, umso unwichtiger wurde
alles um uns herum. Dieses Erlebnis kommt der hypnotischen Trance schon
ziemlich nahe.
Die Bezeichnung Hypnotherapie setzt sich
aus den Begriffen "Hypnose" und "Therapie" zusammen.
In der Hypnotherapie nutzen wir die hypnotische Trance
zur positiven Beeinflussung von körperlichen oder seelischen
Erkrankungen. Dies kann durch die direkten oder indirekten Veränderungen
körperlicher Funktionen und Empfindungen (z.B. Herbeiführen von
Schmerzunempfindlichkeit bei Schmerzzuständen) oder auch durch die
Änderung schädigender Angewohnheiten (Rauchen, übermäßiger
Alkoholkonsum) erreicht werden. Bei vielen Erkrankungen oder Problemen
nutzen wir die hypnotische Trance auch um belastende Ereignisse oder
Erfahrungen im Rahmen einer inneren Betrachtung neu zu beleuchten und
damit den Patienten von diesen Belastungen zu befreien. In vielen Fällen
werden in der Hypnotherapie die verschiedenen Ansätze parallel genutzt.
Diese Frage wird sehr häufig von Patienten gestellt.
Vielleicht rühren Ängste vor einer Hypnosetherapie daher, dass von
Medien und Showhypnotiseuren (z.B. Discotheken-Hypnotiseuren) ein
absolut falsches und von Vorurteilen geprägtes Bild von der Hypnose
vermittelt wird. Zu diesen falschen Vorurteilen folgen weiter unten noch
einige Erläuterungen.
Das körperliche Empfinden einer Ruhe- oder
Entspannungshypnose (es gibt auch andere hypnotische Zustände, mehr dazu
weiter unten) ist sehr individuell, aber es gibt einige Phänomene, die
sich nachweislich regelmäßig feststellen lassen und wahrscheinlich
maßgeblich dazu beitragen, dass die hypnotische Trance als sehr angenehm
und erholsam empfunden wird.
Die körperlichen Veränderungen in Ruhehypnose sind
wissenschaftlich belegt und lassen sich durch Veränderungen des
vegetativen Nervensystems (auch als autonomes Nervensystem bezeichnet)
erklären. Das vegetative Nervensystem regelt automatisch ablaufende
Regulationsprozesse, die unsere lebenswichtigen Körperfunktionen, wie
Herztätigkeit, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel steuert.
Veränderungen der
Körperfunktionen, die sich in Hypnose häufig feststellen lassen, sind
unter anderem:
- Verlangsamung des Herzschlags
- Senkung des Blutdrucks
- Beruhigung der Atmung (wird meist
langsamer und flacher)
- Verbesserung der Durchblutung der Haut
(Hauttemperatur steigt dadurch)
- Verringerung der Ausschüttung von
Stress-Hormonen (Cortisol-Sekretion wird reduziert)
- Erhöhung der Antwortbereitschaft des
Immunsystems (Immunbereitschaft steigt)
- Erhöhung des Speichelflusses (Speichel
wird häufig dünnflüssiger)
- Vermehrte Ausschüttung von
Verdauungssäften durch die Drüsen des Verdauungstraktes (z.B.
Bauchspeicheldrüse)
- vermehrte Sekretion der Tränendrüse
Das Empfinden der hypnotischen Trance (im Sinne einer
Ruhe- oder Entspannungshypnose) ist sehr individuell. Da ich selbst aber
sehr regelmäßig diesen Zustand genieße (ich praktiziere Selbsthypnose
äußerst häufig und lasse mich von KollegInnen immer wieder in Hypnose
begleiten), erlaube ich mir an dieser Stelle durchaus eine Aussage:
die hypnotische Trance fühlt sich toll an:
- Das körperliche Gefühl reicht von absolut
entspannt und angenehm schwer bis zu "in Watte gepackt" und
federleicht.
- Besonders beeindruckend ist an der Hypnose, wie
leicht und kreativ man mit Bildern und Eindrücken umgeht, die "aus
einem selbst heraus" hoch kommen.
- Von meinen PatientInnen wird mir ebenfalls immer
wieder bestätigt, dass die Erkenntnis, dass man eigentlich alles in
sich trägt, um seine Probleme zu lösen, als sehr hilfreich empfunden
wird.
- Die hypnotische Trance hinterlässt sehr häufig
das Gefühl, sich kurze Zeit ausgeruht zu haben. Man fühlt sich
energiereich und ein Gefühl der Klarheit macht sich breit, als wäre
man an einem Sommertag sehr früh aufgestanden und spazieren
gegangen.
- Gerade wenn man sich in der Hypnose mit
belastenden Ereignissen oder Erfahrungen auseinander gesetzt und
diese kreativ aufgelöst hat, spürt man diese innere Klarheit. Man
hat das Gefühl etwas sehr wichtiges gelernt zu haben.
Manche Menschen
verbinden mit dem Thema "Hypnose" einige absolut falsche Vorurteile, die
aufgrund falscher Darstellungen in den Medien oder Show-Vorstellungen
von Discotheken- oder Bühnenhypnotiseuren entstanden sind. Die Angst,
jemanden ausgeliefert zu sein oder die Kontrolle über sich zu verlieren,
möchte ich Ihnen nehmen und hier die großen Vorurteile gegenüber der
Hypnose entkräften:
1. Vorurteil: "Man ist
doch bewusstlos und dem Hypnotiseur ausgeliefert"
Dieses Vorurteil rührt vielleicht von manchen
Hollywood-Filmen her und spiegelt wahrscheinlich auch die völlig
natürliche Angst eines jeden Menschen wider, jemandem ausgeliefert zu
sein. Beide obige Aussagen sind aber vollkommen falsch. Denn erstens ist
man in Hypnose nicht bewusstlos (mehr dazu weiter unten) und zweitens
ist man dem Hypnotiseur nicht ausgeliefert. Vielmehr entscheidet der
Hypnotisand (derjenige, der in Hypnose geht) immer selbst, ob er den
Vorschlägen (Suggestionen) des Hypnotiseurs folgen möchte oder nicht.
Ich erkläre meinen PatientInnen regelmäßig, dass es sie sind, die die
Hypnose zulassen, falls sie das möchten. Man kann einen Menschen nicht
gegen seinen Willen hypnotisieren.
2. Vorurteil: "Man kann in Hypnose
manipuliert werden"
Hypnose hat mit Manipulation absolut gar nichts zu tun.
Genau so wenig, wie man einen Menschen gegen seinen Willen hypnotisieren
kann, kann man ihn auch nicht manipulieren. Der Hypnotiseur macht
lediglich Vorschläge, mit was sich der Hypnotisand im Unterbewusstsein
vielleicht beschäftigen könnte. Der Hypnotisand entscheidet selbst ob er
diese Vorschläge annehmen möchte. Die Kunst des Hypnotiseurs besteht
darin, dass er diese Vorschläge so gut in Worte verpackt, dass der
Patient keine besondere Lust verspürt, die Vorschläge nicht anzunehmen.
So kann es dem Patienten ermöglicht werden, sich auch mit Themen oder
Problemen zu beschäftigen, die er im normalen Zustand vielleicht nicht
unbedingt angehen würde. Da der Hypnotisand in der hypnotischen Trance
aber über ein hohes Maß an Kreativität verfügt, kann er solche Blockaden
neu betrachten und in ein anderes Licht rücken. Mit Manipulation hat das
sicherlich nichts zu tun. Vielleicht können Sie sich einen Hypnotiseur
eher als einen Moderator einer guten Talkshow vorstellen. Nur dass die
Teilnehmer nicht auf Ihren Ansichten verharren würden, sondern gewillt
wären, ein Thema möglichst sinnvoll und lösungsorientiert aufzuarbeiten.
3. Vorurteil: "In Hypnose ist man
gelähmt"
Prinzipiell ist Entspannung für Hypnose nicht zwingend
notwendig. Jeder Jogger kennt die Situationen, in denen er beim Joggen
über das eine oder andere nachdenkt und das eigentliche Laufen fast
unbewusst abläuft (wieder ein Beispiel dafür, dass Hypnose ein
natürlicher Zustand ist). Allerdings ist es angenehmer und einfacher in
einem entspannten Zustand in Hypnose zu gehen. Mit Lähmung hat das
nichts zu tun. Man genießt einfach die körperliche Entspannung und hat
weniger Lust, sich zu bewegen, weil diese Entspannung so angenehm ist.
4. Vorurteil: "In Hypnose kann man
Probleme einfach so wegschnippen"
Das wünschen sich immer wieder Patienten, die zu mir
kommen. "Herr Doktor, können Sie mir das wegmachen?" habe ich schon das
eine oder andere Mal gehört. Aber Hypnose ist ein aktiver Prozess, an
dem sich der Patient selbst intensiv beteiligt. Wenn er motiviert ist
(dazu unten mehr), wird er auch großes Interesse daran haben, dass er
den Lösungen seiner Probleme näher kommt. Durch die Fortschritte, die in
den einzelnen Sitzungen erreicht werden, wird seine Motivation belohnt.
Der Hypnotiseur ist ein Begleiter, der den Patienten auf dem Weg zur
Wiedererlangung der Kontrolle über seine Selbstheilungskräfte begleitet.
Für viele Menschen ist die Erkenntnis, dass Sie eigentlich alles in sich
haben, um ihre seelischen Probleme zu lösen der eigentliche Durchbruch.
5. Vorurteil: "Intelligente Menschen kann
man nicht hypnotisieren"
Die vermeintliche Intelligenz oder Willensstärke eines
Menschen hat überhaupt nichts damit zu tun, ob jemand in Hypnose geht
oder nicht. Die Frage ist eigentlich nur, ober er das möchte. Gegen
seinen Willen (siehe oben) ist kein Mensch hypnotisierbar. Möchte ein
Mensch aber, dass er in Hypnose vielleicht einen ganz besonders
kreativen Zugang zu sich und seinen eventuellen Problemen finden kann,
wird er auch gerne in Hypnose gehen wollen. Zumal er bereits allein das
angenehme Gefühl der tiefen Entspannung schon sehr genießen wird. Meine
Erfahrung zeigt mir, dass gerade besonders intelligente oder
willensstarke Patienten Hypnose und den besonderen Zugang zu ihrem
Innenleben sehr schätzen.
6. Vorurteil: "Hypnose ist etwas
Mystisches, Hypnotiseure haben einen starren Blick und eine beschwörende
Stimme"
Auch dieses
Vorurteil ist völlig falsch. Zwar sind sich Wissenschaftler noch nicht
ganz darüber einig, was denn Hypnose nun genau ist, aber sie sind sich
vollkommen darüber einig, dass es sicher nichts Mystisches ist. Wir
weiter oben ja bereits erwähnt, ist Hypnose ein natürlicher Zustand. In
der Therapie nutzen wir diesen Zustand eben nur ganz bewusst, um dem
Patienten Veränderungen zu ermöglichen, die ihm sonst vielleicht
verwehrt blieben. Und mit einem starren Blick und einer beschwörenden
Stimme fängt man in der Klinischen Hypnotherapie überhaupt nichts an.
Hier sind neben dem aufrichtigen Umgang mit dem Patienten vor allem
dessen Vertrauen zum Therapeuten (in der Hypnose nennen wir das Rapport)
sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Therapeuten entscheidend. Nur
wenn es dieser schafft, sich individuell dem Patienten sowie dessen
Probleme und Ziele anzunehmen, kann eine medizinische Hypnotherapie
Erfolg haben.
Bin ich unter Hypnose oder nach der
Hypnose ein anderer Mensch?
Diese Frage wird
mir gelegentlich von meinen Patienten gestellt. Vielleicht weil ein Teil
meiner Patienten sich gerade dies wünscht und vielleicht weil ein
anderer Teil meiner Patienten genau davor Angst hat. Egal zu welcher
Gruppe Sie gehören - ich möchte Sie beruhigen:
Sie werden genau die Veränderungen an sich feststellen,
die Sie sich von sich aus wünschen oder die Sie von sich aus zulassen
möchten.
Und nichts anderes
wird passieren. Wenn Sie die vorherigen Abschnitte aufmerksam gelesen
haben, wissen Sie schon jetzt, dass man während der Hypnose nichts
bewirken kann, was derjenige, der in Hypnose geht (der Hypnotisand),
nicht auch will. Wenn Sie also zu mir mit dem absoluten Willen kommen,
etwas Grundlegendes an Ihrem Leben zu ändern, dann besteht berechtigte
Hoffnung, dass sich etwas Grundlegendes an Ihrem Leben ändert. Wenn Sie
zu mir mit dem Wunsch kommen, etwas Klarheit über sich und Ihrem
Lebensweg zu erfahren, besteht große Hoffnung, dass Sie genau das
erreichen. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen berichten, dass es mit
nahezu 100%-iger Wahrscheinlichkeit nicht Ihr Wesen sein wird, das sich
ändert. Vielmehr kann sich Ihre Einstellung zu gewissen Dingen oder
Problemen ändern. Dies sehe ich in der Tat recht häufig. Für manche
Menschen (vielleicht aus dem Umfeld meiner Patienten) mag das dann so
wirken, als habe man einen neuen Menschen vor sich, aber das ist nicht
der Fall - lediglich das Verhalten des Menschen, der sich in Hypnose
klar über seine Ziele geworden ist, hat sich geändert.
Bin ich
überhaupt hypnotisierbar?
Hier lasse ich mich einfach mal zu einer Aussage
hinreißen: JA, wenn Sie mehr über sich und die Lösung Ihrer Probleme
erfahren wollen. Sie müssen sich dazu nicht einmal richtig entspannen
können. Sie sollten lediglich wirklich daran interessiert sein, Ihre
Probleme anzugehen und bereit dazu sein, auch im Alltagsleben an den
Themen zu arbeiten. Vielleicht hilft es Ihnen weiter, wenn Sie sich
nochmals das Bild des Moderators einer Talkshow in Erinnerung rufen und
sich vorstellen wie Sie in Ihrem Unterbewusstsein aufrichtig an der
Lösung Ihrer Fragen arbeiten, anstatt sich genötigt zu fühlen,
festgefahrene Positionen durch Stellungskriege verteidigen zu müssen.
Wie läuft eine Hypnosebehandlung ab und wie viele
Sitzungen braucht es?
Die Zahl der Hypnosesitzungen richtet sich nach dem
Problem und den Zielen des Patienten. In den meisten Fällen sind
wenige Hypnosesitzungen ausreichend. Somit kann man durchaus
sagen, dass es sich bei der Hypnosetherapie um eine Kurzzeittherapie
handelt - auch wenn die Probleme schon sehr lange bestehen oder sich
langsam "aufgetürmt" haben. Besonders angenehm ist für die Patienten,
dass in nahezu jeder Sitzung Erkenntnisse erarbeitet werden, die sofort
umsetzbar sind. Diese Erkenntnisse zeigen dem Patienten sehr schnell,
dass er auf dem richtigen Weg ist und motivieren ihn dazu, weiter an
sich zu arbeiten.
Das Erstgespräch
Im Erstgespräch geht es darum, zu klären, weshalb Sie
denken, dass Ihnen mit einer Hypnosetherapie geholfen werden kann. Für
mich als Arzt ist hierbei besonders wichtig, sicher zu stellen, dass
organische (körperliche) Ursachen für Ihre Probleme ausgeschlossen und
alle diagnostischen Mittel bisher wirklich ausreichend genutzt wurden.
Beim Lesen dieser Seite mögen Sie vielleicht das ein oder andere Mal
gedacht haben: "Toll, damit werde ich alle meine Probleme los." - und
ja, es ist wirklich so: die klinische Hypnose eröffnet vielerorts
Möglichkeiten, wo die klassische Medizin keine passenden
Behandlungsansätze bieten kann, aber: Hypnose ist nicht die Lösung für
alle Probleme. Wenn organische oder psychiatrische Erkrankungen
vorliegen, dann sollten diese auch nach allen Regeln der ärztlichen
Kunst behandelt werden. Alles andere wäre fahrlässig. Ihre Gesundheit
ist mir wichtig und deshalb verwende ich im Erstgespräch sehr viel Zeit
darauf, heraus zu finden, ob aus medizinischer Sicht alles unternommen
wurde, um behandlungsbedürftige Erkrankungen zumindest ausreichend zu
charakterisieren, sofern diese medizinisch nicht kausal behandelbar
sind.
Weiter geht es
darum, genau heraus zu finden, wo Ihr Problem liegt und welche Ziele Sie
haben. Durch das Gespräch über diese Punkte ist es mir möglich, schon
einige wichtige Anhaltspunkte darüber zu gewinnen, wie sich die
Hypnosesitzungen gestalten könnten und welche Anzahl von Sitzungen für
die Behandlung notwendig ist. Außerdem ist wichtig, was Sie schon selbst
unternommen haben, um die gewünschten Ziele zu erreichen und mit welchem
Erfolg.
Die
Hypnose-Sitzungen
Können wir uns im Erstgespräch auf die Durchführung einer
Hypnosetherapie einig werden, dann folgen mehrere Hypnose-Sitzungen. Die
einzelnen Hypnose-Sitzungen dauern jeweils bis zu einer Stunde und sind
der wesentliche Anteil der Therapie. Hier lernt der Patient, mit inneren
Bildern umzugehen, diese zu deuten und daraus Erkenntnisse für den
Alltag zu gewinnen. Vor sowie nach der Hypnose sprechen wir über die
bisher erreichten Ziele.
Was entscheidet darüber, ob eine Hypnosetherapie bei mir
Erfolg hat?
Ein
entscheidendes Kriterium für den Erfolg einer Hypnotherapie liegt
nämlich bei Ihnen selbst: die Motivation.
Und das ist neben den Fähigkeiten des Therapeuten und dem Vertrauen zu
eben jenem, die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg einer
Hypnotherapie. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die erkannt haben, dass
ein Teil der Lösung Ihrer Probleme in Ihnen selbst liegt, aber Sie
einfach nicht darauf kommen oder Sie gar das Gefühl haben, dass Sie
etwas blockiert, damit fertig zu werden, dann könnte eine Hypnotherapie
genau das Richtige für Sie sein. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die
sich einfach hinlegen wollen und sich auf "1, 2, 3 - jetzt" jedweder
Probleme befreit fühlen möchten, wird Ihnen eine Hypnotherapie
vielleicht nicht helfen können.
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Zimmermannpl. 1
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Durch die Art, wie er/sie den
Dingen Aufmerksamkeit schenkt, trifft jede/r von uns eine Wahl, welche Art
Welt es sein soll, in der er/sie leben will |
Conrad Tobias, Dr. med.
Privatpraxis für
Ganzheitliche Medizin
- Ziele:
- Angstfrei werden
- Nichtraucher/in werden
- Schmerzfrei werden
- Wunschgewicht erreichen und halten
- in Balance kommen
- Schlafen können
- Nebenwirkungen von starken
Medikamenten besser vertragen
- Eine schwere Erkrankung besser
bewältigen
- Allgemeine Leistungssteigerung
- und Methoden:
- Akupunktur
- klinische Hypnose
- Musiktherapie
- musikalische Heiltrance mit
tibetanischen Klangschalen
- Allgemeinmedizin und
psychotherapeutische Medizin
- Heilmeditation
- Publikationen:
- "Ich flieg dann mal", Praxiswissen
und Behandlungsmethoden für die Therapie von Flugangst; ISBN
978-3-89670-660-7 Carl Auer Verlag
- Mitbegründer von
www.liberatingsounds.com, einem modernen Mind-Body-Medicine-Konzept
Der Verein "HOMED – Homosexuelle
im Gesundheitswesen"
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