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Schnupfen  

Ein Schnupfen ist eine Begleiterscheinung einer Erkältung (grippaler Infekt) oder von Allergien. Doch ein Schnupfen und das damit verbundene Rinnen der Nase hat auch seinen Sinn: Die Nasenschleimhäute schwellen an, sie produzieren ein Sekret und dieses spült Krankheitserreger aus der Nase.

Was ist ein Schnupfen?

Ein Schnupfen (Rhinitis acuta) ist eine Viruserkrankung oder meist eine Begleiterscheinung bei verschiedenen Infektionserkrankungen.

Diese können sein:

  • Grippe
  • Scharlach, Varizellen, Masern, Diphtherie, Pocken
  • Pertussis
  • Typhus
  • Poliomyelitis
  • Meningitis epidemica

Bei einem Schnupfen ist die Nasen- und Nebenhöhlenaschleimhaut von Viren befallen, die Ansteckung erfolgt mittels Tröpfcheninfektion. Oft kommt im Verlauf es zu einer bakteriellen Superinfektion.

Die Ursachen für einen Schnupfen

Inkubationszeit: 12 Stunden – 3 Tage

Sehr oft ist ein viraler Infekt der Grund für einen Schnupfen. In den überwiegenden Fällen sind bei Erwachsenen Rhinoviren verantwortlich, ferner Adeno-, Parainfluenza-, Corona- und RS-Viren. Häufig ist die Ursache für einen Schnupfen eine allergische Reaktion, in diesem Zusammenhang spricht man aber nicht von einer Rhinitis.

Ein Schnupfen ist ein harmloser Infekt, bei dem es maximal zu einem leichten Temperaturanstieg kommen kann. Zusammen mit einem Schnupfen (Rhinitis acuta) können eine Augenbindehautentzündung, Heiserkeit, Halsschmerzen oder Husten auftreten.

Ein Schnupfen tritt weiters aufgrund von Stress, lokalen Faktoren wie einer Rachenmandelhyperplasie oder einer Stoffwechselstörung auf.

Die Symptome eines Schnupfens

Ein viraler Schnupfen beginnt mit Hüsteln, Niesen, einem Kratzen im Hals, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und selten Fieber. Danach verstopft die Nase beidseitig, die Nase rinnt, der Betroffene hat ein eingeschränktes Riechvermögen und danach folgt eine Ausscheidung von einem schleimig- eitrigen Sekret aus der Nase. Nach längstens 10 Tagen ist ein Schnupfen überwunden.

Handelt es sich um einen allergischen Schnupfen, tritt oft begleitend ein Juckreiz der Augen, Hand- und Fußfläche, Zunge und Mundschleimhaut auf. Oft kommt es zur Bildung von Quaddeln, zu einer Bindehautentzündung, Schwellungen, Übelkeit und Durchfall, Atemnot bis zum Asthma, einer Kreislaufschwäche und zum Schock.

Der Verlauf eines Schnupfens ist zumeist bei entsprechender Behandlung harmlos, selten treten Komplikationen wie eine Mittelohrentzündung oder eine Bronchitis auf. Nach einem überstandenen Schnupfen besteht keine Immunität.

Die besten Heilmittel und Maßnahmen bei Schnupfen sind:

  • Ein feuchtes Raumklima, viel frische Luft (Räume öfter kurz lüften)
  • Viel Flüssigkeit: Wasser, Tees aus Kamille, Brombeerblätter, Lindenblüten, Salbei, Zinnkraut, etc.
  • Inhalation, Nasenspülungen mit Salzwasser
  • Nasensprays oder Nasentropfen, Schnupfencremes
  • Ein kühles Schlafzimmer
  • Spaziergänge an der frischen Luft
  • Bei Schmerzen oder Fieber eventuell Paracetamol oder Ibuprofen, ansonsten bei Fieber Wadenwickel
  • Echinacea
  • Akupunktur oder Akupressur

Bei allergisch bedingtem Schnupfen ist es ratsam, den Auslöser (Tierhaare, Pollen) zu meiden. Helfen können Antihistaminika oder Kortisonpräparate. Eine Hyposensibilisierung ist mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Kann man einem Schnupfen vorbeugen?

Die beste Vorbeugung bei einem viralen Schnupfen ist eine Stärkung des Immunsystems.

Dabei hilft beispielsweise hoch dosiertes Vitamin C (in retadierter Form, Dosis ist mit dem Hausarzt abzusprechen), Propolistee und natürlich eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, am besten auf der frischen Luft. Auch die Sauna kann hilfreich sein.

Bei einem allergischen Schnupfen ist eine gute Immunabwehr hilfreich, doch zusätzlich ist es sinnvoll, den Allergieauslöser weitestgehend zu vermeiden.

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